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Flowtast Sauberes Futter auch bei schwierigsten Bedingungen – das verspricht die Gleitkufe „Flowtast“ von Pöttinger. Ein innovatives Detail, welches der oberösterreichische Landtechnikhersteller aus Grieskirchen bei seinem Mittenschwader TOP 842 C verbaut. Die neue, optionale Gleitkufe anstelle eines Tastradfahrwerkes tastet den Boden nahe am Zinken vollflächig ab. Die Gleitkufe soll laut Hersteller besonders über nasse und moorige Böden mit tiefen Furchen und Löchern problemlos drübergleiten. Und das ganze bei einer schlagkräftigen Arbeitsbreite von 7,7 bis 8,4 Metern.

Augenmerk liegt auf sauberem Futter
Der Landmaschinen-Hersteller hat sich die vergangenen Jahre besonders intensiv mit der Thematik „sauberes Futter“ auseinandergesetzt. Im Vorjahr hat Pöttinger die neue Gleitkufe erstmals auf der Agritechnica in Hannover dem Fachpublikum präsentiert. Heuer im Frühjahr ging es erstmals in den praktischen Einsatz, wobei die Innovation im Feldeinsatz vollends überzeugen konnte. Bei der Entwicklung wurde ein spezielles Augenmerk darauf gelegt, wo ein Radfahrwerk an seine Grenzen stößt. Dies sei beispielsweise der Fall auf nassen, moorigen Böden mit tiefen Fahrspuren, bei Feldfutter mit nicht geschlossener Grasnarbe oder auch auf Flächen, die durch Wildschweine beschädigt wurden. Wenn die Räder einsinken, dann stechen die Zinken unweigerlich in den Boden, und das Futter wird verschmutzt. Dem will Pöttinger mit seiner Innovation entgegenwirken.

Gute Bodenanpassung und lange Lebensdauer
Mit Flowtast gleitet der Schwader ganz einfach über die Problemzonen in der Wiese hinweg. Die große Auflagefläche verbessert die Tragfähigkeit auf nassen, moorigen Böden. Ein Hydraulikzylinder entlastet die Kreiseleinheit beim TOP 842C. Damit wird ein geringer Auflagedruck von circa 200 Kilo erreicht. Das schont den Boden und die Gleitkufe. Durch den geringeren Verschleiß und weniger Zugbelastung am Rahmen des Kreiselschwaders werden Reparaturen und Stillstandzeiten minimiert. Die Einstellung der hydraulischen Entlastung erfolgt über das vorhandene einfachwirkende Steuergerät. Ein Manometer zum Ablesen des Auflagedruckes ist am Anbaurahmen integriert.

Pro Kufe fünf einzeln auswechselbare Platten
Die Techniker bei Pöttinger haben verschiedene Materialien getestet und sind dabei auf einen speziellen Kunststoff (PE 1000) gestoßen. Dieses Material zeichnet sich durch enorme Verschleiß- und Abriebfestigkeit aus. Jede Kufe besteht aus fünf einzeln auswechselbaren Platten mit 15 Millimeter Stärke. Für perfekte Bodenanpassung und Zinkenführung ist die Kufe nahe an den Zinken montiert. Sie tastet im gesamten Arbeitsbereich der Zinkenkreisbahn den Boden ab. Auch bei Seitwärtsbewegungen bietet die sichelartige Form beste Gleiteigenschaften. Das erprobte und ausgezeichnete Multitast- Rad zur zusätzlichen Abtastung ist auch beim Einsatz von Flowtast optional erhältlich.


SO FUNKTIONIERT’S
Flowtast ist eine Gleitkufe, die anstelle des Radfahrwerkes für beste Einsatzsicherheit unter schwierigen Bodenverhältnissen sorgt. Mit dem Flowtast gleitet der Schwader selbst über gravierendste Bodenunebenheiten hinweg. Durch die große Aufstandsfläche stellen tiefe Spuren, Löcher oder Furchen kein Problem dar. Außerdem wird im Vergleich zum Radfahrwerk eine verbesserte Tragfähigkeit erreicht. Dies bringt vor allem auf weichen und nassen Böden erhebliche Vorteile.